Deeskalation & Konfliktgespräche
Kommunikation, Konflikt & Resilienz

Deeskalation & Konfliktgespräche

Das Training Deeskalation & Konfliktgespraeche vermittelt Gesprächsstrategien, um angespannte Situationen zu beruhigen, Anliegen zu klären und verbindliche nächste Schritte zu vereinbaren.

Dauer: 1 TagFormat: PräsenzZielgruppe: Service, Vertrieb, Kundenbetreuung, Führungskräfte, Projektleiter, Teamleiter, HR, Consultants, Mitarbeitende in eskalationsnahen Rollen
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Fachliche Leitung
Andreas Dolle & Ulrike Dolle – Gründung und Methodik. Trainings werden von ausgewiesenen Experten und Partnern von ADM geleitet.

Über das Training

In vielen Teams eskalieren Konflikte nicht plötzlich – sie kündigen sich in Tonfall, Ironie, Rückzug oder wiederholten Missverständnissen an. Werden diese Signale übergangen, verlieren Projekte Tempo, gute Mitarbeitende kündigen innerlich, und Führungskräfte finden sich immer häufiger in Klärungsgesprächen wieder, für die niemand ausgebildet wurde. Besonders in IT-Systemhäusern, Beratungs- und Serviceorganisationen mit engen Kunden- und Fachbereichs­schnittstellen kostet das messbar Marge. Das Training „Deeskalation & Konfliktgespräche" gibt Führungskräften, Projekt- und Teamleitungen sowie Service- und Vertriebsrollen einen klaren Werkzeugkasten: Warnsignale früh lesen, Emotionen benennen ohne zu bewerten, Gespräche strukturieren (Anlass, Wirkung, Vereinbarung) und auch bei Widerstand handlungsfähig bleiben. Gearbeitet wird an eigenen Fällen aus Kundenprojekten, Sprint-Retros und Führungssituationen.

Für wen ist das Seminar?

Für wen ist das?

Service, Vertrieb, Kundenbetreuung, Führungskräfte, Projektleiter, Teamleiter, HR, Consultants, Mitarbeitende in eskalationsnahen Rollen

Typische Situationen

  • Kundeneskalation nach verspätetem Rollout – der Account Manager soll das Gespräch führen
  • Zwei Senior-Consultants blockieren sich gegenseitig in einem Kundenprojekt
  • Ein Mitarbeiter reagiert im Daily-Stand-up wiederholt gereizt auf Feedback
  • Die Fachabteilung wirft der IT vor, Zusagen nicht einzuhalten
  • Ein wichtiger Bestandskunde droht offen mit Anbieterwechsel
  • Nach einem Merger prallen zwei Führungskulturen aufeinander
  • Ein Teammitglied zieht sich nach einer Kritik komplett zurück

Inhalte

- Eskalationsdynamik verstehen - eigene Reaktion unter Druck - Deeskalierende Sprache - aktives Zuhören - Emotionen aufnehmen - Interessen klären - Grenzen setzen - Gespräche strukturieren - Lösungen und Vereinbarungen entwickeln - Übung an Praxisfaellen

Nutzen & Lernergebnisse

Teilnehmende lernen, angespannte Gespräche frueher zu stabilisieren, Eskalationsmuster zu erkennen, klar und ruhig zu kommunizieren und Lösungen verbindlich zu vereinbaren.

Formate

Präsenz-Seminar
2 Tage · 5–14 Personen
Intensivformat mit Praxisfällen und Transferübungen
Online-Live-Training
2 × ½ Tag · 5–14 Personen
Kompakt in zwei halben Tagen mit Live-Trainer
Inhouse
1–3 Tage · nach Absprache
Zugeschnitten auf Ihr Team, Ihre Fälle, Ihre Sprache
1:1-Coaching
90 Min. pro Session · einzeln
Für Führungskräfte und Schlüsselrollen
Blended Learning
4–6 Wochen · 5–14 Personen
Selbstlernphasen kombiniert mit Live-Sessions
Impuls-Workshop
½ Tag · bis 20 Personen
Für Teams als Kick-off oder Vertiefung

Alle Themen können auch als Inhouse-Format für Unternehmen, Teams oder Führungskreise angefragt werden. Inhalte, Dauer, Zielgruppe und Durchführung werden dabei auf Ihre konkrete Situation abgestimmt.

Neben Präsenzterminen können viele Themen auch als Online-Training oder virtueller Workshop durchgeführt werden. Für Online-Veranstaltungen fällt keine Tagungspauschale an.

Häufige Fragen

Für wen eignet sich das Training?
Führungskräfte, Team- und Projektleitungen, Service- und Vertriebsrollen, HR-Businesspartner sowie alle Rollen mit Kunden- oder Schnittstellen­verantwortung.
Wie realistisch wird geübt?
Wir arbeiten mit anonymisierten realen Fällen der Teilnehmenden und ergänzen Rollen­spiele mit Trainer-Feedback und ggf. Videoanalyse.
Wie viele Tage sind sinnvoll?
Als Einstieg 2 Tage. Für Führungskreise empfehlen wir 2 Tage + Transfertag nach 6–8 Wochen mit eigenen Fällen.
Können wir eigene Kundenfälle bearbeiten?
Ja, ausdrücklich erwünscht. Ein Vorgespräch mit dem Trainer klärt Fallauswahl und Vertraulichkeit.
Wie unterscheidet sich das von Mediation?
Mediation ist ein formales Verfahren durch eine neutrale dritte Person. Hier lernen Sie selbst, Gespräche zu deeskalieren und zu führen – im eigenen Verantwortungs­bereich.
Für wen ist dieses Training nicht geeignet?
Nicht geeignet ist es bei bereits juristisch eskalierten Fällen, akuter Mobbing- oder Bedrohungslage oder wenn eine klinische Konflikt­diagnostik gebraucht wird – hier braucht es Mediation oder therapeutische Unterstützung.

Termine

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